Geographie
Die Provinz Yunnan liegt an der s榛estlichen Landesgrenze China's. Sie umfa閬 ein Territorium von 394 000 qkm und entspricht damit 4,1% der Gesamtfl閶峢e des Landes. Yunnan wird im Norden und Osten von Tibet, Sichuan, Guizhou und Guangxi umgegeben. Im Westen grenzt es an Burma, im S榛n an Laos und im S榛sten an Vietnam. Der Wendekreis des Krebses zieht durch den S榛eil der Provinz
Die Oberfl閶峢e der Provinz f閶杔t von Norden nach S榛n ab. Die durchschnittliche Erhebung der Provinz liegt bei 2000 m 眉 N.N. Der h榀縣ste Punkt, der Kagebu-Gipfel im Meili-Schneegebirge, ist 6740m hoch, der tiefste nur 76.4m. Berg- bzw. H榛lland macht 榛歟r 90% der Provinz aus.
Das Klima in Yunnan zeigt, wegen der Zusammenwirkung der S榛st- und S榛est-Monsune bzw. dem Tibet-Hochplateau, eine Vielfalt die f榛 Pflanzen und Tiere aus fast allen Klimazonen geeignet ist.
Die Hauptstadt von Yunnan ist Kunming. Weitere wichtige St閶巘en sind Dali, Baoshan, Jinghong und Qujing.
Bev榘坘erung
Yunnan ist die Provinz, die die deutlichste nationalen und kulturellen Unterschiede China's repr閶漞ntiert. In Yunnan leben 25 der 56 Nationalit閶瀍n China's. Von den 榛歟r 42 Millionen Einwohnern sind 38% aus nationalen Minderheiten, mehr als in jeder anderen Provinz. 24 Nationen mit mehr als 8000 Menschen wie zum Beispiel die Yi, Bai, Hani, Zhuang, Dai, Miao, und Lisu leben in Yunnan.
Geschichte
Den arch閶檒ogischen Entdeckungen nach wurde Yunnan bereits vor 1.7 Mio. Jahren von den Yuanmou-Menschen bewohnt. Im 3. Jh. v. Chr. Entstand in Yunnan das erste K榘奿greich Dian. Yunnan stand seither wechselnd unter der Herrschaft von einheimischen Nationen und 閶焥seren M閶峢ten. Zur Zeit der Tang-Dynastie (618-907) schuf eine Thai-Minderheit in Yunnan das Reich Nanzhao. In 1254 wurde das lokales K榘奿greich in Yunnan vom mongolischen Kublai Khan ausgel榘廲ht. In der Ming- und Qing-Zeit war Yunnan wieder Teil des Territoriums der chinesischen Macht. In 1949 wurde Yunnan friedlich befreit.
Verkehr
In Yunnan gibt es drei Haupteisenbahnlinien, n閶條ich zwischen Kunming und Chengdu (Sichuan), Guiyang (Guizhou) und Nanning (Guangxi). Die Eisenbahn durch die Grenzstadt Hekou f榛╮t nach Vietnam.
Wegen seines vielgestaltigen Gel閶榙es spielen Stra閬漬 f榛 den Verkehr in Yunnan eine bedeutende Rolle. Nach langem Bau wurde ein Stra閬漬netz mit Kunming als Knotenpunk fertiggestellt. Von Kunming aus kann man auf Landstra閬漬 jeden Teil der Provinz, die angrenzenden Provinzen und sogar die Nachbarl閶榙er Myanmar, Laos, Vietnam und Thailand erreichen.
Yuannan ist reich an Fl榛秙en. Der Mekong (in China: Lancang), der Rote Fluß in China: Yuanjiang) und der Salween (in China: Nujiang) flie閬漬 durch Yunnan. Sie sind aber wegen ihrer gro閬漬 Falltiefe nur teilweise beschiffbar.
Der Flughafen von Kunming verf榛 榛歟r merhere Inlandsfluglinien. Internationnale Linien fliegen nach Bangkok, Rangun, Vientiane sowie Hongkong. Weitere Flugh閶恊n hat es noch in Baoshan, Lijiang, Dali, Xishuangbanna, Mangshi, Simao etc.
Wirtschaft
Zusammen mit der Entwicklung China's steigt die Wirtschaft in Yunnan st閶榙ig an. In 2002 nahm das BIP mit 223,2 Mrd. RMB um 8,1% gegen榛歟r dem Vorjahr zu. Der BIP pro Kopf betrug 5178 RMB und erreichte damit ein Wachstum von 6.9%.
Die Wirtchaftsstruktur wird weiter geregelt. Industrie und der Dienstleistungssektor nehmen immer gr椴瀍re Anteile ein, in 2002 z.B. jeweils 42.% und 36.1%.
Die wichtigen Wirtschaftszweige sind die Tabakindustrie, Arzneipflanzenverarbeitung, Bergbau und Tourismus.
Der Grenzhandel mit seinen s榛stasiatischen Nachbarl閶榙ern ist in Yuannan seit langem von gro閬漴 Bedeutung.
Sehensw榛礵igkeiten
Yunnan erfreut sich gro閬漴 Beliebheit bei Touristen. Das angenehme Klima, die faszinierende Landschaft und die einzigartigen Kulturen der verschiedenen Nationen ziehen jeden Besucher in ihren Bann.
Lijiang-Altstadt
Die Stadt Lijiang liegt an den s榛¢皬tlichen Ausl閶焒ern des Himalaja, im Nordosten der Provinz und am Mittellauf des Jinsha-Flusses. Lijiang ist das Zentrum der Naxi-Minderheit, welche von tibetischen Nomaden abstammt, die seit dem zehnten Jahrhundert in dieser Gegend siedeln und ihre eigene Kultur pflegen. Die Altstadt von Lijiang ist von engen Kopfsteinpflastergassen und einem Netz an Kan閶杄n durchzogen. Sie ist eine der am besten erhaltenen Altst閶巘e China's. Seit 1997 ist sie in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die alten H閶焥er ruhen meist auf einem Steinfundament und Mauern aus wei閬焑t榛眂hten Lehmziegeln, haben T榛礶n, Balkone und Fensterl閶巈n aus rotem Holz und typisch geschwungene Ziegeld閶峢er. Viele der alten Steinbr榛瀔en sind jahrhunderte alt und haben einige Kriege wie Erdbeben 榛歟rstanden.
15km von der Altstadt entfernt ist der 5596m hohe Yulong Xueshan (Jadedrachen-Schneeberg). Man kann den Berg bis zur Schneegrenze per Drahtseilbahn erklimmen.
Dali
Dali liegt auf 1900 m 眉. N.N. und hei閬 榛歟rsetzt "Wei閬漴 Marmor". Dali liegt am Erhai- See (40 km lang und bis 榛歟r 7 km breit). In seiner Geschichte war Dali f榛 lange Zeit das politische und kulturelle Zentrum der heutigen Provinz Yunnan und wichtiger Handelsplatz mit Waren aus dem heutigen Burma, Vietnam und Laos.
Interessant sind die Altstadt und der Drei-Pagoden-Tempel. Der gr椴瀟e (69 m) der drei Bauten stammt aus der Zeit der Meng-Dynastie (469-930). Etliche Ortschaften reihen sich am Ufer des nahen Erhai Sees. Der 249 qkm gro閬 See liegt auf 1980 m H榘別 und wird auf allen Seiten von hohen Bergen 榛歟rragt. Die bunten Trachten der Bewohner und die Handwerkskunst geben einen Eindruck vom traditionellen Landleben.
Xishuangbanna
Xishuangbanna ist die weltweit einzige Oase am W榛秚eng榛祎el des n榘巇lichen Wendekreises. Es ist von tropischen Regenw閶杁ern und Tieren wie z.B. Elefanten, Wasserb榛eln, Pfauen, Affen und V榘僥ln gekennzeichnet.
Es ist eine exotische Welt in S榛hina, exotisch auch f榛 Han-Chinesen. Die Kultur liegt zwischen Han-China und S榛stasien, wie man sich durch die Bauart 榛歟rzeugen kann. Nationale Minderheiten, vor allem Thai, haben in diesem tropischen Land ihr angenehmes Zuhause.
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