China
Kampf gegen COVID-19: Rührende Geschichten hinter besonderen Fotos
        
2021-01-14 10:02 | CRI

 

Am 6. Januar machte ein Foto in den sozialen Netzwerken die Runde, auf dem Studenten der Universität für Seewesen Dalian während eines starken Schneefalls Güter für die Pandemiebekämpfung transportieren. Viele Internetnutzer wurden von diesem Foto zu Tränen gerührt. Der 19-jährige Li Yongyu, der im 3. Semester an der Universität studiert, fährt das Fahrzeug auf dem Bild. Er sagt: „Ich bin auf dem Land aufgewachsen und habe gelernt, Dreiräder zu fahren, als ich meiner Familie bei der Landarbeit half.“

Ende Dezember 2020 kam es in der nordostchinesischen Stadt Dalian zu einem erneuten Ausbruch der COVID-19-Pandemie. Um das Virus einzudämmen, wurde die Universität für Seewesen Dalian abgeriegelt. Eine Jugendbrigade aus 17 Studenten mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren wurde gegründet, um Güter für die Pandemiebekämpfung zu transportieren. Li Yongyu erinnert sich: „Es war recht mühsam, bei so starkem Schneefall mit dem Dreirad zu fahren.“ An jenem Tag hat das Team in drei Fuhren 28 Kisten transportiert. Li Yongyu fuhr das Dreirad und die anderen Teammitglieder halfen beim Anschieben. Der Teamleiter und Dozent Wang Haipeng war auch dabei. Er sagt:

„Der Schneefall war sehr stark. Wir waren mit Schutzanzug und -brille ausgerüstet, konnten den Weg aber nicht klar sehen. Der Weg war rutschig und wir konnten nur nach Gefühl langsam vorwärtsgehen.“

Li Yongyu erklärt: „Ich hatte Glück, denn das Anschieben war anstrengender als das Fahren. Dieses Foto wird lebenslang in unserer Erinnerung bleiben.“

 

Auch dieses Foto hat in den sozialen Netzwerken zahlreiche Likes erhalten. Liu Yinghui, eine ehrenamtliche Helferin in Schutzkleidung, hat Ende Dezember 2020 den 85 Haushalten in einem Wohngebäude in einem abgeriegelten Wohnviertel in Dalian lebenswichtige Unterstützung geleistet. Zu ihren Aufgaben gehörten Einkaufsbestellungen, die Weitergabe von Informationen und die Aufteilung von Materialien. Jeden Morgen um sechs Uhr erschien Liu pünktlich an ihrem Arbeitsplatz. Sie erledigte ihre gesamten Arbeiten, die kompliziert und vielseitig waren, mit dem Handy. Den Helfern stand von dem Wohnviertel ein kleines Wachhäuschen zum Ausruhen zur Verfügung. Liu fand es aber umständlich, immer hin- und herlaufen zu müssen und setzte sich daher lieber auf eine Matte im Freien. Wenn Liu um 21 Uhr Feierabend machte, war sie voll und ganz durchgefroren.

Liu Yinghui hat eine glückliche Familie. Ihr Mann half ebenfalls als Freiwilliger in dem Wohnviertel. Liu sagt lächelnd: „Uns war nicht kalt, weil wir zusammen waren.“

In einem Kommentar eines Internetnutzers hieß es: „Uns ist warm, weil du da bist.“

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