Eine großeÜberraschung war der Besuch imÖsterreich-Pavillon für Tao Yi Bru, 15, aus Shanghai: Sie wurde am Sonntag als zwei Millionste Besucherin imÖsterreich-Pavillon von EU-Außenministerin und Vizepräsidentin der Kommission, Lady Catherine Ashton, und der stellvertretenden Regierungskommissärin Birgit Murr mit einem rot-weiß-roten Blumenstrauß begrüßt. Mit der zweiten Million ist nach zwei Dritteln Ausstellungszeit der nächste wichtige Meilenstein erreicht. Trotz der Hitzewelle im Juli und August war der Besucherandrang imösterreichischen Pavillon ungebrochen. Auch EU-Vizepräsidentin Ashton, die der EXPO im Rahmen eines Arbeitsbesuches in China einen Besuch abgestattet hatte, zeigte sich von der innovativen Multimedia-Bespielung, der spielerischen Wissensvermittlung im Bereich der Energie- und Umwelttechnik und der Kombination traditioneller und moderner Elemente der Livemusik beeindruckt.
Derösterreichische Pavillon hat sich in den vergangenen vier Monaten als Besuchermagnet und Plattform für Wirtschaftskontakte bewährt:„Rund 2000 VIP-Delegationen haben sich unseren Pavillon bereits angesehen", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Zu den VIP-Besuchern zählen chinesische Regierungsmitglieder, Behörden- und
Firmenvertreter sowie wichtige Personen desöffentlichen Lebens.
Auch die VIP-Lounge des Pavillons wird von denösterreichischen Unternehmen intensiv zur Kontaktpflege mit chinesischen Partnern genützt. WKÖ-Präsident Christoph Leitl:„Von Mai bis August haben rund 50 Events heimischer Firmen und Regionen mit insgesamtüber 3200 Teilnehmern im Pavillon stattgefunden. Auch in den verbleibenden zwei Monaten ist das Interesse groß– 30 Firmen konnten ihre Veranstaltung bereits bestätigen."
Neben dem chinesischen Publikum werden imÖsterreich-Pavillon zahlreiche internationale Gäste empfangen.„Vergangene Woche durften wir beispielsweise eine Delegation der Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein begrüßen. Derösterreichische Pavillon
als„Visitenkarte" unseres Landes hat die 11 Direktionsräteüberzeugt", sagt EXPOVizekommissärin und Projektleiterin Birgit Murr.
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